Die eigene Musik bei iTunes verkaufen
Posted by admin under Internet, Wirtschaft, iPod
Tunecore ist ein neuer Online Service der es jedem Besucher, der sich auf der Seite anmeldet, ermöglicht die eigenen Lieder und Alben in sehr bekannten und beliebten Onlineshops wie Apples iTunes, eMusic, Sonys Connect und Rhapsody anzubieten. Dabei kann man einzelne Lieder, Alben, Cover Art und alles was noch dazu gehört hochladen. Tunecore selber erhält keine weiteren Rechte an den Liedern außer das Recht diese in den ausgewählten Musikshops anzubieten und das Geld zu verwalten welches durch den Verkauf der Lieder eingenommen wird. Alle anderen Rechte wie Merchandising und Master Recording bleiben bei dem Nutzer.
Nun stellt man sich die Frage wie Tunecore Geld verdient. Dies lässt sich durch einen Blick in die FAQs leicht beantworten. Für jeden Song und für jedes Album zahlt man Tunecore einmalig 0.99 Dollar. Dazu kommt eine jährliche Pauschale pro Album von 9,98 Dollar. Alles in allem kommt man so auf 20-30 Dollar pro Album pro Musikshop im ersten Jahr und auf 10 Dollar in allen darauf folgenden. Meines Erachtens ist das nicht besonders viel wenn man bedenkt welche neuen Vertriebsmöglichkeiten sich dadurch ergeben.
Der Ablauf würde dabei wie folgt aussehen:
- Erstellen eines Zugangs
- Ein Album hinzufügen (My Discography page)
- Den Musikshop bestimmen (iTunes etc)
- Cover hinzufügen
- Lieder hinzufügen
- Das Album hocladen
Interessierte Musiker sollten am Besten mit den exzellenten FAQ anfangen welches schon viele Fragen beantwortet.Zudem kann man über Tunecore CDs pressenlassen und T-shirts für die Band erstellen. Da ich mich in der Branche nicht auskenne kann ich nicht sagen wie teuer oder günstig das Angebot ist, falls jemand von euch näheres weiß möge er es doch bitte in den Kommentaren schreiben.
Auf den Seiten gibt es noch umfangreiche Marketing- und Promotionstipps/a> die man sich unbedingt ansehen sollte bevor man anfängt wie wild Songs hochzuladen.

Hat irgendjemand ne Vorstellung wie die das Problem lösen, dass einfach irgendwer entweder aus Böswilligkeit oder aus Unwissenheit Dinge hochlädt, die lizenzrechtlich eben doch nicht ok sind?
Verwendende labeltune Im Musikverteilung, zum meiner Musik und Alben auf iTunes zu verkaufen. Es funktioniert großes!
labeltune.com
Das Konzept von Tunecore ist mit Sicherheit top – für Künstler wie Guns’n Roses, Ziggy Marley, Kelly Shoes oder Liam Sullivan, die sich bereits einen Namen gemacht haben. Aber was ist mit deutschen Newcomer Bands, die keiner kennt? Die Vorabkosten, die bei Tunecore anfallen erscheinen auf den ersten Blick gering – schaut man sich das Modell jedoch genauer an, ergibt sich für Musiker, die nicht kalkulieren können, wie viele Titel bzw., ob sie überhaupt Titel verkaufen werden, ein enormes Risiko.
Man nehme die Einstellgebühren von 99 Cent pro Song und 99 Cent pro Store und Album sowie einen Jahresbeitrag von 9,98 US-Dollar pro Album.und überlege sich, welche Vorabkosten anfallen, wenn man als Musiker sagt, man möchte seine Songs in möglichst vielen Stores anbieten – was sinnvoll erscheint! Als Beispiel nehmen wir hier einmal Dooload.de als deutsches Pendant zu Tunecore, deren Künstler ihre Musik in über 360 Downloadshops welweit anbieten können. Es ergäbe sich eine horrende Summe, von der viele junge Künstler nur träumen.
Hier bietet der deutsche Anbieter Dooload.de deutlich Vorteile gegenüber dem amerikanischen Vorreiter. Bei Dooload gibt es keine Vorabkosten. Die Monatsgebühren werden mit den Einnahmen der Künstler verrechnet – ergo: wer nichts verdient, bezahlt auch nichts! Zudem ist das Preismodell von Dooload so gestaltet, dass alle Titel automatisch in über 360 Online-Stores weltweit delivered werden, der Künstler muss keine Auswahl treffen, in welchen Stores er vertreten sein möchte. Woher soll er auch im Voraus wissen, wo sich seine Musik am besten verkauft?
Ein weiterer wesentlicher Mangel ergibt sich in puncto Urheberrecht. Bei Tunecore gilt logischerweise amerikanisches Recht, das extrem von unserem deutschen Urheberrecht abweicht. Dooload unterliegt als deutsches Unternehmen dem deutschen Urhebergesetz.
Alles in allem ist die Entwicklung, die sich in den letzten Jahren im Bereich der Künstlerselbstvermarktung aufgezeigt aus meiner Sicht sehr positiv, nur sollte man sich als junge Band überlegen, welches Modell mehr Sinn macht. Für meinen Teil hat mich das Dooload-Konzept doch weit mehr überzeugt, da es keinerlei Risiko für die Artists bedeutet, was ich für junge Künstler, auf die solche Modelle doch eigentlich abgestimmt sein sollten, als ganz oberste Prämisse ansehe.
also ich bin jetz mal auf das hier zufällig gestosen und ich denke als newcommer band zahlt man eh mehr für geräte und bandräume etc als son popeliger musik upload von 20 euronen ich denke das is das falsche ende an dem dann gespart wird
zur vermaktung reichen eigentlich die von tunecore angebeten hauptvertriebe (itunes, napster …) die die halt jeder sofort kennt und auch die meisten user nutzen wenn sie sich überhaupt dazu entschliesen online musik zu kaufen
und ich weiss auch net wo des risiko größer is (kenn jetz dooload nich aber der rechnet dir die monatsgebühren mit deinem gewinn aus??) d.h. ja je mehr ich verdien desto mehr tret ich auch ab
da finde ich das tunecore konzept besser
auch was das uhrheberrecht betrifft bin ich mir da jetz nicht sicher wo genau sich deutsches und amerikanisches recht übertreten
mann sollte das am besten einfach sehr kritisch begutachten und mehrere solcher konzepte miteinander aufwiegen