Windows Vista setzt Ordnereinstellungen zurück
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Anwender die mit sehr vielen Ordnern arbeiten werden unter Windows Vista vielleicht schon festgestellt haben das die Ordnereinstellungen sich nach einiger Zeit automatisch zurücksetzen. Dieses Problem gab es schon bei Windows XP wo ganz zu Beginn 200 Ordnereinstellungen und weitere 200 für Netzwerordner gespeichert worden sind. Bei Windows Vista wurde dieses Limit zumindest auf 5000 Ordner angehoben.
Wenn man aber nun viele Ordner hat passiert es irgendwann das sich die Einstellungen der Ansicht zurücksetzen. Dies liegt am First In First Out Prinzip des Caches der beim Erreichen des Limits den ersten gespeicherten Wert aus dem Cache entfernt.
Zum Glück gibt es eine einfache Möglichkeit das Problem zu beheben. Dazu startet man den Windows Registryeditor mit der Kombination Windows R, regedit und Return. Dort navigiert man zum Schlüssel
HKEY_CURRENT_USER \Software \Classes \Local Settings \Software \Microsoft \Windows \Shell und erstellt dort ein neues DWORD und gibt diesem den Namen BagMRU Size. Ein Doppelklick erlaubt nun die Festsetzung eines Wertes, so kann man zum Beispiel durch Eingabe von 10000 den Cache verdoppeln.
Windows Explorer Ordnereinstellungen auflisten
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Der Windows Explorer kann sich die benutzerdefinierten Einstellungen der Ordner des Systems merken. So merkt er sich zum Beispiel die Art der Darstellung, die Position des Fensters, das Datum der letzten Modifikation sowie die Größe des Fensters.
All diese Informationen werden in der Windows Registry gespeichert. Das Programm ShellBagsView von Nirsoft kann diese gespeicherten Einträge nun auflisten. Wie üblich ist es portabel und läuft unter Windows XP, Windows Server 2003 sowie Windows Vista und kommt auch mit Startparametern klar.
Ein Grund sich die Liste anzeigen zu lassen könnte zum Beispiel die Verwendung von verschlüsselten Partitionen oder Ordnern sein. Diese werden nämlich auch in der Liste aufgeführt was Rückschlüsse auf die Existenz zulassen würde.
