Microsoft hat im Februar mehrere neue Funktionen für Microsoft Teams eingeführt. Die Änderungen betreffen Produktivitätstools, Sicherheitsfunktionen und KI gestützte Zusammenfassungen von Meetings. Die Neuerungen wurden in einem monatlichen Update Beitrag von Microsoft vorgestellt und sollen die Zusammenarbeit innerhalb von Teams sowie mit externen Kontakten verbessern. Besonders im Fokus stehen Funktionen, die den Austausch von Informationen vereinfachen und gleichzeitig mehr Transparenz bei der Zusammenarbeit mit Personen außerhalb einer Organisation schaffen.
Microsoft Teams ermöglicht das Weiterleiten mehrerer Nachrichten gleichzeitig
Eine der praktischsten Neuerungen betrifft das Weiterleiten von Nachrichten innerhalb von Chats und Kanälen. Nutzer können nun bis zu fünf Nachrichten gleichzeitig auswählen und gemeinsam weiterleiten.
Die ausgewählten Nachrichten werden dabei als zusammenhängende Nachricht übertragen, wobei die ursprüngliche Reihenfolge erhalten bleibt. Laut Microsoft soll diese Software Funktion den Kontext einer Unterhaltung bewahren und es erleichtern, Entscheidungen, Informationen oder Ressourcen an andere Teams weiterzugeben.
Die neue Funktion richtet sich besonders an Arbeitsumgebungen mit vielen parallelen Gesprächen, in denen Inhalte häufig zwischen verschiedenen Kanälen oder Teams geteilt werden müssen.
Microsoft führt Trust Indicators für externe Nutzer ein
Microsoft hat außerdem neue visuelle Kennzeichnungen eingeführt, die den Status externer Teilnehmer in Chats und Meetings deutlicher machen. Diese sogenannten Trust Indicators zeigen an, welche Beziehung eine externe Person zu einer Organisation hat.
Gruppen Chats und Meeting Chats mit externen Teilnehmern werden nun klar als externe Konversation gekennzeichnet. Zusätzlich weist Microsoft externen Nutzern automatisch eine Status Kategorie zu.
Dazu gehören unter anderem:
- External familiar
- External unfamiliar
- Guest
- Email verified
- Unverified
Die Einstufung erfolgt automatisch anhand verschiedener Faktoren. Nutzer aus bekannten Partner Domains können beispielsweise als External familiar gekennzeichnet werden. Personen aus unbekannten Domains erhalten dagegen die Kennzeichnung External unfamiliar.
Laut Microsoft sollen diese Hinweise dabei helfen, mehr Kontext über Gesprächspartner zu liefern und gleichzeitig das Sicherheitsbewusstsein während der Zusammenarbeit zu erhöhen.
KI Zusammenfassungen von Meetings erhalten visuelle Ergänzungen
Auch die KI gestützten Zusammenfassungen von Meetings hat Microsoft im Februar Update erweitert. Wenn während eines aufgezeichneten Meetings Inhalte auf dem Bildschirm geteilt werden, kann Teams nun wichtige visuelle Elemente erfassen und direkt in die Zusammenfassung integrieren.
Die erkannten Bildschirminhalte werden neben den entsprechenden Abschnitten der Meeting Zusammenfassung angezeigt. Dadurch können Nutzer schneller erkennen, welche Präsentationen, Diagramme oder Dokumente zu bestimmten Diskussionen gehört haben.
Die textliche Zusammenfassung konzentriert sich weiterhin auf die wichtigsten Gesprächsinhalte. Die neuen visuellen Hinweise sollen jedoch dabei helfen, Entscheidungen und präsentierte Inhalte schneller miteinander zu verknüpfen.
Microsoft arbeitet weiter an Verbesserungen für Microsoft Teams
Neben den genannten Funktionen hat Microsoft auch weitere Anpassungen an der Darstellung und den Anpassungsmöglichkeiten von Microsoft Teams vorgenommen. Ziel ist es, Organisationen mehr Flexibilität bei der Nutzung der Plattform zu geben und unterschiedliche Arbeitsabläufe besser zu unterstützen.
Microsoft Teams erhält regelmäßig neue Funktionen und Anpassungen. Die aktuellen Änderungen zeigen, dass Microsoft weiterhin daran arbeitet, Produktivität, Sicherheit und KI unterstützte Funktionen innerhalb der Plattform auszubauen.