Firefox 149 bringt VPN, Split View und mehr Kontrolle über KI

Firefox 149 startet am 24. März mit mehreren neuen Funktionen. Mozilla führt ein kostenloses eingebautes VPN ein, bringt Split View in den Browser und startet Tab Notes über Firefox Labs. Dazu kommen feinere Schalter für KI-Funktionen, ein neues Smart Window im Wartelisten-Modell und ein sichtbares Redesign von Symbolen, Menüs und Startseite. Ein Teil der Neuerungen kommt direkt mit Firefox 149. Andere Punkte rollen in den Wochen danach aus.

Firefox 149

Der wichtigste Release-Termin ist der 24. März. An diesem Tag startet Firefox 149. Mozilla nennt für diese Version vor allem drei konkrete Funktionen. Split View zeigt zwei Webseiten nebeneinander in einem Browserfenster. Tab Notes hängt Notizen direkt an einzelne Tabs. Das eingebaute VPN startet ebenfalls mit Firefox 149. Tab Notes läuft zunächst über Firefox Labs. Split View und das VPN kommen als reguläre Funktionen.

Beim VPN setzt Mozilla auf ein einfaches Modell. Die Funktion leitet den Browserverkehr über einen Proxy und verbirgt dabei IP-Adresse und Standortdaten. Ein zusätzlicher Download ist nicht nötig. Zum Start gibt es 50 Gigabyte pro Monat. Mozilla nennt dafür die USA, Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich als erste Märkte. Informationen zu weiteren Ländern oder zu einer späteren Preisstruktur fehlen bisher.

Firefox 149 Split View

Split View gehört zu den praktischsten Neuerungen im Alltag. Zwei Seiten lassen sich damit in einem Fenster nebeneinander öffnen. Das hilft beim Vergleichen, Kopieren, Recherchieren und Schreiben. Mozilla stellt die Funktion klar als Produktivitätswerkzeug für Multitasking dar. Gerade für Nutzer mit vielen offenen Tabs schließt Firefox damit eine Lücke, die in anderen Browsern schon länger diskutiert wurde.

Tab Notes geht in dieselbe Richtung. Nutzer können Gedanken, Links oder Arbeitsstände direkt an einen Tab hängen. Mozilla startet das Feature zuerst in Firefox Labs 149. Das macht klar, dass die Funktion noch als kontrollierte Einführung gedacht ist. Der praktische Nutzen liegt trotzdem sofort auf der Hand. Offene Recherchen, Shopping-Vergleiche oder halb fertige Aufgaben lassen sich damit leichter wieder aufnehmen.

Firefox 149 KI-Kontrolle

Mozilla baut die Steuerung von KI-Funktionen sichtbar aus. Der zentrale Punkt ist nicht eine neue große AI-Schaltfläche, sondern mehr Kontrolle. Nutzer sollen generative KI-Funktionen einzeln aktivieren, deaktivieren oder anpassen können. Mozilla beschreibt das ausdrücklich als Teil der eigenen Produktlinie. Die Idee dahinter ist einfach. Nicht jede KI-Funktion soll automatisch aktiv sein. Der Nutzer entscheidet genauer, was im Browser läuft.

Zusätzlich arbeitet Mozilla an Smart Window. Dieses Werkzeug hieß früher AI Window. Es soll Definitionen, Artikelzusammenfassungen, Produktvergleiche und ähnliche Hilfen direkt während des Surfens anzeigen. Smart Window ist laut Mozilla vollständig optional. Der Zugang läuft bisher über eine Warteliste. Ein breiter Release-Termin steht noch nicht fest. Mozilla erwähnt das Feature aber bereits in derselben Produktvorschau wie Firefox 149. Damit ist klar, dass Smart Window Teil der nahen Firefox-Roadmap bleibt.

Firefox 149 Design und Settings

Mozilla verbindet die neuen Funktionen mit einer breiteren Überarbeitung der Oberfläche. Firefox bekommt neue Themes, überarbeitete Symbole und Anpassungen bei Toolbars, Menüs und Startseite. Dazu kommt ein neues Maskottchen namens Kit. Mozilla beschreibt diese Änderungen als sichtbare Modernisierung des Browsers. Gleichzeitig sollen zentrale Funktionen leichter erreichbar werden.

Auch die Einstellungen werden neu sortiert. Mozilla verspricht klarere Navigation und bessere Suche in den Settings. Dieser Teil startet allerdings nicht direkt mit Firefox 149 für alle. Nightly bekommt die neue Settings-Oberfläche erst ab April. Damit trennt Mozilla klar zwischen dem März-Release von Firefox 149 und weiteren Änderungen, die kurz danach folgen. Für Nutzer ist das wichtig. Nicht jede angekündigte Neuerung landet am ersten Tag in der stabilen Version.

Unterm Strich ist Firefox 149 eines der größeren Mozilla-Updates der letzten Monate. Der Browser bekommt nicht nur ein neues Werkzeug oder einen kleinen Patch. Mozilla verbindet Datenschutz, Multitasking, KI-Kontrolle und Design in einem einzigen Ausbaupaket. Für Nutzer in Deutschland ist vor allem das eingebaute VPN sofort relevant. Für produktive Arbeit am Desktop dürfte Split View der sichtbarste Gewinn sein.