Firefox 151 bringt Standortwahl für eingebauten VPN

Firefox 151 soll den eingebauten VPN um eine Standortwahl erweitern und damit eine der wichtigsten Einschränkungen der neuen Browser Funktion entfernen. Nach aktuellem Stand erscheint Firefox 151 am 19. Mai 2026. Nutzer sollen dann zwischen Serverstandorten in den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Kanada wählen können. Bisher leitet Firefox den Browserverkehr automatisch über den besten verfügbaren Server. Der eingebaute VPN bleibt auf Firefox beschränkt, schützt also nicht den gesamten Datenverkehr des Geräts. Das monatliche Datenlimit liegt weiter bei 50 GB.

Firefox VPN bekommt fünf Serverstandorte

Mozilla hatte den eingebauten VPN mit Firefox 149 als Beta für Desktop Nutzer gestartet. Die Funktion soll die echte IP Adresse beim Surfen in Firefox verbergen und den Browserverkehr über einen sicheren Proxy Server leiten. Für Nutzer war bisher aber nicht wählbar, über welches Land die Verbindung läuft.

Firefox 151 soll diese Einschränkung beheben. Neben den USA stehen dann auch Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Kanada zur Auswahl. Das macht die Funktion praktischer, wenn Webseiten je nach Standort unterschiedliche Inhalte anzeigen oder wenn Nutzer einen näheren Server mit besserer Verbindung wählen möchten.

Der eingebaute VPN bleibt trotzdem deutlich begrenzter als Mozilla VPN. Er schützt nur Verbindungen innerhalb von Firefox. Andere Apps, Spiele, Mail Programme oder Systemdienste laufen nicht über diese Verbindung. Wer systemweiten Schutz und mehr Länder benötigt, braucht weiterhin den kostenpflichtigen Mozilla VPN.

Unterschied zu Mozilla VPN bleibt wichtig

Der neue Standortwähler macht Firefox VPN nützlicher, verwandelt ihn aber nicht in einen vollständigen VPN Dienst. Die Funktion ist eher ein Browser Schutz für normales Surfen. Nutzer benötigen ein Mozilla Konto, aktivieren den VPN über das Firefox Symbol und können Ausnahmen für einzelne Webseiten setzen.

Für viele Nutzer reicht diese Funktion für einfache Privatsphäre Aufgaben aus. Sie kann die IP Adresse beim Surfen verschleiern und den Browserverkehr innerhalb von Firefox absichern. Für Streaming, systemweite Apps, Torrent Programme, Gaming Clients oder vollständige Geräteabsicherung ist sie nicht gedacht.

Mozilla arbeitet außerdem an einer Android Unterstützung für den eingebauten Firefox VPN. Ein genauer Starttermin dafür steht noch nicht fest. Auch dort sollen laut Bericht Standortwahl und 50 GB Monatslimit gelten.