Google Home Update bringt Gemini 3.1, Websteuerung und bessere Kameraansicht

Google veröffentlicht im Mai das Google Home Spring 2026 Update und erweitert die Smart Home Plattform um Gemini 3.1, eine neue Kameraansicht, Ask Home on Web und bessere Automatisierungen. Die Aktualisierung richtet sich an Nutzer der Google Home App, Nest Kameras und Gemini for Home im Early Access. Google will damit Sprachbefehle verlässlicher machen, Kameraereignisse schneller auffindbar machen und mehr Smart Home Steuerung aus dem Browser ermöglichen. Besonders wichtig ist das Upgrade auf Gemini 3.1, weil der Assistent komplexere Befehle mit mehreren Schritten besser verstehen und ausführen soll.

Gemini 3.1 macht Google Home Befehle komplexer

Gemini for Home erhält im Early Access ein Upgrade auf Gemini 3.1. Google beschreibt das Modell als leistungsfähiger für mehrstufige Smart Home Anweisungen. Nutzer sollen mehrere Aufgaben in einem Befehl kombinieren können, statt einzelne Kommandos nacheinander zu sprechen.

Ein Beispiel wäre ein Befehl, der gleichzeitig eine Liste aktualisiert, einen Alarm setzt und ein Smart Home Gerät steuert. Google will damit die Bedienung natürlicher machen, besonders in Haushalten mit vielen Geräten, Räumen und Routinen.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Gemini 3.1: besseres Verständnis für komplexe Smart Home Befehle.
  • Neue Kameraansicht: schnelleres Navigieren und flüssigeres Scrubbing in der Google Home App.
  • Automatischer Zoom: Benachrichtigungen können stärker auf das erkannte Ereignis zugeschnitten werden.
  • Ask Home on Web: Steuerung und Suche über Desktop und ChromeOS in Public Preview.
  • Quick Actions: Benachrichtigungen führen schneller zum passenden Gerät oder Panel.
  • Neue Automationsbedingungen: mehr Gerätezustände als Auslöser für Routinen.

Google Home bekommt neue Weboberfläche und bessere Kamera Navigation

Ask Home on Web bringt Google Home Funktionen stärker auf den Desktop. Die Funktion startet demnächst in Public Preview und soll Nutzern erlauben, Kameraverläufe zu durchsuchen, Gerätestatus zu prüfen und Automatisierungen direkt im Browser zu erstellen. Das ist besonders nützlich für Nutzer, die Smart Home Einstellungen lieber am großen Bildschirm verwalten als in der mobilen App.

Auch die Kameraansicht in der Google Home App wird überarbeitet. Google nennt eine modernisierte Oberfläche, schnellere Navigation und flüssigeres Springen durch Videoereignisse. Ereignislisten können außerdem durchscrollt werden, ohne den Videoplayer jedes Mal zu verlassen. Einige Verbesserungen werden auch auf ältere Nest Kameras ausgeweitet.

Die Automatisierungen werden ebenfalls genauer. Google nennt neue Bedingungen für Gerätezustände, darunter Robotersauger, Haushaltsgeräte, Türschlösser und Batteriestände. Dadurch lassen sich Routinen stärker an konkrete Situationen koppeln, etwa wenn ein Gerät fertig ist, ein Akku niedrig ist oder eine Tür verriegelt wurde.

Das Spring 2026 Update zeigt, wohin Google Home steuert: weniger einzelne App Menüs, mehr KI gestützte Steuerung und mehr Kontext aus Geräten, Kameras und Automatisierungen. Für Nutzer bleibt wichtig, dass viele neue Funktionen zuerst über Early Access oder Public Preview laufen und nicht sofort in jedem Konto oder Land verfügbar sein müssen.