Motorola bringt drei neue Razr-Foldables am 21. Mai in den Verkauf

Motorola bringt seine neue Razr 2026 Reihe am 21. Mai 2026 in den Verkauf. Der Start betrifft zunächst die USA. Im Mittelpunkt stehen drei neue Flip-Foldables: motorola razr ultra, motorola razr+ und motorola razr. Motorola hatte die Geräte am 29. April 2026 offiziell vorgestellt. Der Verkaufsstart ist für den Foldable-Markt wichtig, weil Motorola mit drei Preisstufen direkt gegen Samsungs Galaxy-Z-Flip-Reihe antritt. Für Hardware-Nutzer wird die Auswahl dadurch breiter. Motorola setzt auf große Außendisplays, stärkere Akkus, auffällige Materialien, KI-Funktionen und eine klarere Staffelung vom günstigeren Razr bis zum Premium-Modell Razr Ultra.

In den USA starteten die Vorbestellungen am 14. Mai 2026. Der freie Verkauf beginnt am 21. Mai 2026. Das Razr Ultra 2026 kostet 1.499,99 US-Dollar. Das Razr+ 2026 startet bei 1.099,99 US-Dollar. Das normale Razr 2026 beginnt bei 799,99 US-Dollar. Für Europa und weitere Regionen nennt Motorola internationale Namen: Razr 70 Ultra, Razr 70 Plus und Razr 70. Genaue Euro-Preise stehen noch aus.

ModellUS-Preis und VerkaufWichtige Eckdaten
motorola razr ultra 20261.499,99 US-Dollar, Verkauf ab 21. Mai7 Zoll Innendisplay, 4 Zoll Außendisplay, Snapdragon 8 Elite, 5.000 mAh, 68 Watt Laden
motorola razr+ 20261.099,99 US-Dollar, Verkauf ab 21. Mai6,9 Zoll Innendisplay, 4 Zoll Außendisplay, Snapdragon 8s Gen 3, 4.500 mAh
motorola razr 2026799,99 US-Dollar, Verkauf ab 21. Mai6,9 Zoll Innendisplay, 3,6 Zoll Außendisplay, MediaTek Dimensity 7450X, 4.800 mAh
Razr 70 Modelle für EuropaStart in den kommenden MonatenRazr 70 Ultra, Razr 70 Plus und Razr 70 für EMEA und weitere Märkte

Motorola startet Razr Ultra, Razr+ und Razr in drei Preisstufen

Motorola Razr Ultra 2026 ist das neue Spitzenmodell. Motorola nennt einen 7 Zoll großen internen Extreme-AMOLED-Bildschirm und ein 4 Zoll großes Außendisplay. Beide Displays erreichen laut Motorola bis zu 165 Hertz. Das Außendisplay erreicht bis zu 3.000 Nits, das innere HDR-Display bis zu 5.000 Nits. Der Chip ist der Snapdragon 8 Elite. Dazu kommen ein 5.000-mAh-Akku und 68-Watt-TurboPower-Laden.

Das Ultra-Modell setzt stärker auf Premium-Materialien. Motorola nennt unter anderem Pantone Orient Blue mit Alcantara-Textur und Pantone Cocoa mit Holzfurnier. Das Außendisplay nutzt Gorilla Glass Ceramic 3. Motorola spricht außerdem von einem 50-Megapixel-Kamerasystem, Dolby Vision Capture und KI-Funktionen rund um Foto, Suche und Benachrichtigungen.

Motorola Razr+ 2026 bildet die mittlere Stufe. Das Gerät bietet ebenfalls ein 4 Zoll großes Außendisplay und ein 6,9 Zoll großes internes Extreme-AMOLED-Display. Motorola verbaut den Snapdragon 8s Gen 3, einen 4.500-mAh-Akku, 45-Watt-Laden und 15-Watt-Wireless-Charging. Damit bleibt das Razr+ nahe am Premium-Modell, fällt bei Chip, Akku und Kamera aber darunter.

Motorola Razr 2026 ist das günstigste Modell. Es nutzt ein 3,6 Zoll großes Außendisplay und ein 6,9 Zoll großes internes Extreme-AMOLED-Display. Motorola nennt den MediaTek Dimensity 7450X, einen 4.800-mAh-Akku, 30-Watt-Laden und 15-Watt-Wireless-Charging. Das Modell bringt außerdem Gorilla Glass Victus und laut Motorola eine Zertifizierung nach MIL-STD 810H für zusätzliche Robustheit.

Alle drei neuen Razr-Geräte bieten Funktionen für den geschlossenen Zustand. Nutzer können Apps, Nachrichten, Benachrichtigungen, Widgets und Video-Hintergründe auf dem Außendisplay verwenden. Motorola integriert außerdem moto ai, Google Gemini, Microsoft Copilot und Perplexity. Damit bewirbt Motorola die Reihe nicht nur als Designprodukt, sondern auch als KI-fähige Android-Foldable-Familie.

Warum Motorola den Druck auf Samsung erhöht

Motorola wählt beim Razr 2026 eine aggressive Modellstrategie. Statt nur ein Premium-Flip-Phone anzubieten, deckt die Reihe drei Preisbereiche ab. Das normale Razr greift den Einstieg in die Foldable-Klasse an. Das Razr+ zielt auf Nutzer mit großem Außendisplay. Das Razr Ultra soll als Premium-Alternative zu Samsungs Galaxy Z Flip dienen.

Der wichtigste Unterschied liegt beim Außendisplay. Motorola macht den geschlossenen Zustand zu einem zentralen Verkaufsargument. Das Razr Ultra und das Razr+ nutzen ein 4 Zoll großes Außendisplay. Das günstigere Razr kommt auf 3,6 Zoll. Nutzer können dadurch mehr erledigen, ohne das Gerät aufzuklappen. Das reduziert Reibung im Alltag und bleibt ein sichtbarer Vorteil klassischer Flip-Foldables.

Der Akku ist ein weiterer Schwerpunkt. Motorola nennt 5.000 mAh beim Razr Ultra, 4.500 mAh beim Razr+ und 4.800 mAh beim normalen Razr. Gerade bei Foldables war Laufzeit lange ein Kritikpunkt. Motorola versucht, diesen Punkt mit größeren Akkus und schnellerem Laden abzufedern. Das Ultra-Modell soll laut Hersteller in acht Minuten Energie für den Tag bekommen. Das gilt unter Idealbedingungen und mit passendem Ladegerät.

Die höheren Preise bleiben ein Risiko. Das Razr Ultra kostet 200 US-Dollar mehr als der 2025er Ultra-Startpreis. Das Razr+ und das normale Razr liegen ebenfalls höher als frühere Einstiegspreise. Damit verkauft Motorola die neue Reihe nicht als günstige Foldable-Revolution. Motorola setzt eher auf breitere Auswahl, auffälligeres Design und bessere Ausstattung.

Für deutsche Käufer bleibt der wichtigste Punkt offen. Motorola nennt für Europa bisher nur einen Start in den kommenden Monaten. Die internationalen Namen lauten Razr 70 Ultra, Razr 70 Plus und Razr 70. Lokale Preise, genaue Termine und Händler nennt Motorola noch nicht. Der US-Start am 21. Mai setzt aber den Rahmen für den globalen Rollout.

Motorola nutzt den Razr-Namen erneut als sichtbare Alternative im Foldable-Markt. Die neue Reihe verbindet Nostalgie, großes Außendisplay, KI-Funktionen und drei Preisstufen. Samsung bleibt der wichtigste Konkurrent. Der neue Razr-Start zeigt aber, dass Flip-Foldables nicht mehr nur ein einzelnes Premium-Experiment sind, sondern zunehmend als normale Smartphone-Kategorie verkauft werden.