Mozilla bereitet den Wechsel auf Firefox 152 vor. Die neue Version bringt experimentellen JPEG XL Support, ein überarbeitetes Einstellungsdesign und bessere Videosteuerung im Kontextmenü. Linuxiac meldet bereits verfügbare Builds, während Mozilla Firefox 152 in den offiziellen Notizen noch als Beta mit Versanddatum 16. Juni 2026 führt. Für Nutzer des Firefox Browsers ist das Update vor allem wegen Bildformaten, Medienfunktionen und Bedienkomfort interessant.
Firefox 152 folgt auf mehrere kleinere Wartungsupdates der 151er Reihe. Zuletzt hatte Mozilla mit Firefox 151.0.3 Sicherheitskorrekturen und Fehlerbehebungen ausgeliefert. Kurz zuvor stand das eingebaute VPN im Fokus, weil Mozilla das kostenlose Firefox-VPN ohne Datenlimit vorübergehend freigeschaltet hatte. Firefox 152 verschiebt den Schwerpunkt nun wieder stärker auf Browser-Funktionen und Webplattform.
Mozilla testet JPEG XL und ein neues Einstellungsdesign
Die sichtbarste technische Neuerung ist JPEG XL. Mozilla beschreibt den Support als experimentell. Nutzer können das Bildformat über Firefox Labs in den Einstellungen aktivieren. JPEG XL soll bessere Kompression als WebP, JPEG, PNG und GIF bieten. Für normale Nutzer bedeutet das noch keinen sofortigen Webstandard-Wechsel, da Websites und Browser das Format weiter breit unterstützen müssen.
Wichtig ist die Einschränkung: Firefox 152 aktiviert JPEG XL nicht automatisch für alle Nutzer. Der Support bleibt ein Testfeld. Für Entwickler, Fotografen, Bildarchive und Webdienste ist die Aufnahme in Firefox trotzdem relevant, weil ein großer Browser damit einen weiteren Schritt in Richtung praktischer Erprobung macht.
Mozilla überarbeitet außerdem die Firefox Einstellungen. Die neue Oberfläche soll klarere Gruppen, bessere Navigation und eine schlankere Struktur bringen. Das ist kein spektakuläres Feature, kann im Alltag aber mehr bewirken als viele kleine Spezialfunktionen. Nutzer finden Datenschutz, Sprache, Downloads, Tabs und weitere Optionen schneller.
Firefox 152 verbessert Videos, Tabs und Android
Firefox 152 ergänzt neue Videosteuerungen im Rechtsklick-Menü. Wiedergabe, Pause, Vollbild, Stummschaltung und Wiederholen stehen laut Mozilla auch auf Seiten mit eigenen Playern bereit. Mozilla nennt Instagram und TikTok als Beispiele. Damit erhalten Nutzer mehr Kontrolle über eingebettete Videos, selbst bei stark angepassten Webplayern.
Eine neue Schnellaktion in der Adressleiste kann alle Tonquellen stummschalten. Nutzer tippen dafür „mute“, „shush“ oder „sssh“ in die Adressleiste. Firefox schaltet anschließend alle Tabs mit aktiver Audiowiedergabe in allen Fenstern stumm. Auf Windows und Linux kommt zusätzlich eine Option zum Kopieren von Tab-Links über das Tab-Kontextmenü hinzu.
Firefox 152 bringt weitere Detailänderungen. Dazu zählen ein neuer „Send tab“-Button für die Symbolleiste, Verbesserungen im Bereich „Tabs von anderen Geräten“, kleinere Zoomstufen, besseres PDF-Verhalten und Android-Optimierungen beim Pinch-Zoom. Für Entwickler kommen neue Webplattform-Funktionen hinzu, darunter Action Buttons für Web Notifications, die CSS Eigenschaft field-sizing und WebAuthn Related Origin Requests.
Der praktische Rollout hängt wie üblich vom Betriebssystem und vom Update-Kanal ab. Windows- und macOS-Nutzer erhalten Firefox 152 über die interne Update-Funktion, sobald Mozilla die finale Verteilung freigibt. Linux-Nutzer bekommen die Version je nach Distribution über Paketquellen oder Flatpak. Der nächste Versionsschritt bleibt Firefox 153, während Firefox 152 zunächst die neue Funktionsbasis für Juni 2026 bildet.