HMD Fusion 2: Leak nennt neues Modul-Smartphone mit Smart Outfits

HMD soll mit dem HMD Fusion 2 ein neues modulares Budget-Smartphone vorbereiten, das die bestehenden Smart Outfits deutlich ausbauen könnte. Ein Leak nennt ein besseres Display, Snapdragon 6s Gen 4, IP65, eine 108-MP-Kamera und neue Pogo-Pin-2.0-Module. Für den Hardware-Markt ist das spannend, weil HMD mit Fusion schon heute eine modulare Smartphone-Idee verkauft und ein Nachfolger diese Nische alltagstauglicher machen könnte.

Offiziell bestätigt ist das HMD Fusion 2 nicht. Auch ein Start im Jahr 2026 bleibt offen. Plausibel wirkt der Leak trotzdem, weil der erste HMD Fusion bereits auf wechselbare Smart Outfits setzt. HMD beschreibt diese Zubehörteile nicht als normale Hüllen. Sie verbinden sich über einen Zwei-Wege-Connector mit dem Smartphone und können Zusatzfunktionen freischalten.

Beim aktuellen Fusion reichen die offiziellen Beispiele von einem Flashy Outfit mit Kameralicht über ein Gaming Outfit mit Tasten bis zu robusterem Schutz. HMD bietet zudem ein Toolkit an, mit dem Entwickler und Bastler eigene Smart Outfits bauen können. Genau diese Grundlage macht einen Fusion-2-Ausbau mit Pogo Pin 2.0 glaubwürdig.

HMD Fusion 2 soll OLED, IP65 und neue Smart Outfits bekommen

Die wichtigste Verbesserung wäre das Display. Der erste HMD Fusion nutzt ein 6,56-Zoll-HD+-Panel mit 90 Hz. Der Leak zum HMD Fusion 2 nennt ein 6,58-Zoll-OLED mit Full-HD+-Auflösung und 120 Hz. Das wäre ein klarer Schritt nach vorn, weil Budget-Smartphones oft zuerst beim Bildschirm sparen.

Auch der Prozessor würde steigen. Statt Snapdragon 4 Gen 2 soll ein Snapdragon 6s Gen 4 kommen. Damit würde HMD stärker in Richtung untere Mittelklasse gehen. Für Kamera, Gaming Outfit, Multitasking und Modulsteuerung wäre das wichtig. Ein günstiges modulares Smartphone funktioniert nur, wenn die Basis nicht zu schwach ist.

BereichHMD FusionHMD Fusion 2 laut Leak
Display6,56 Zoll, HD+, 90 Hz6,58 Zoll, OLED, FHD+, 120 Hz
ChipSnapdragon 4 Gen 2Snapdragon 6s Gen 4
Kamera108 MP plus 2 MP Tiefe108 MP plus 8 MP Ultraweitwinkel
SchutzklasseIP54IP65
ModuleSmart Outfits über ConnectorSmart Outfits Gen 2 mit Pogo Pin 2.0

Bei der Kamera bleibt die 108-MP-Hauptkamera offenbar erhalten. Der zweite Sensor könnte aber nützlicher werden. Statt eines 2-MP-Tiefensensors nennt der Leak eine 8-MP-Ultraweitwinkelkamera. Das wäre für Alltag, Reisen und Gruppenfotos deutlich sinnvoller. HMD müsste aber zeigen, ob Bildverarbeitung, Nachtmodus und Videoqualität mithalten.

Der Sprung von IP54 auf IP65 wäre ebenfalls wichtig. Ein modulares Telefon muss öfter mit Zubehör verbunden, getragen und umgebaut werden. Staub- und Spritzwasserschutz zählen deshalb stärker als bei einem normalen Budgetgerät. IP65 würde das Fusion 2 robuster wirken lassen, auch wenn es dadurch kein Outdoor-Flaggschiff wird.

Im Budgetsegment wächst der Druck. günstigere Smartphones mit eigenem Design werden für Hersteller wichtiger, weil reine Datenblatt-Upgrades austauschbar wirken. HMD kann sich mit Smart Outfits anders positionieren, muss aber genug Zubehör zum Start anbieten.

Pogo Pin 2.0 entscheidet über den Nutzen der Module

Der stärkste Punkt des Fusion 2 wäre nicht der Chip und auch nicht die Kamera. Entscheidend wären die neuen Smart Outfits Gen 2. Der Leak nennt Pogo Pin 2.0, aber die Kompatibilität zur ersten Generation bleibt offen. Das ist für Käufer wichtig. Wenn alte Outfits nicht passen, startet das Ökosystem praktisch neu.

HMD braucht deshalb eine klare Modulstrategie. Ein Gaming-Griff, ein Kameragriff, ein Projektor, ein Lautsprecher, Wireless Charging oder ein robustes Outdoor-Modul könnten das Fusion 2 von normalen Android-Smartphones abheben. Wenn Zubehör spät kommt oder teuer wird, bleibt die Modularität eher ein Versprechen als ein Kaufgrund.

Technisch passt der Ansatz zu einem Smartphone-Markt, der stärker über Zusatzfunktionen und lokale Verarbeitung konkurriert. schneller Speicher für On-Device-KI gehört zwar in eine andere Preisklasse, zeigt aber denselben Trend: Smartphones sollen mehr direkt am Gerät erledigen. HMD versucht es nicht über High-End-KI, sondern über austauschbare Hardware.

Für Nutzer bleibt der Sicherheits- und Updatepunkt wichtig. Modulare Zubehörideen helfen wenig, wenn das Telefon softwareseitig schnell altert. Der erste Fusion wird offiziell mit Android 14, zwei OS-Upgrades und drei Jahren Sicherheitsupdates gelistet. Beim Fusion 2 müsste HMD mindestens gleichziehen. Android-Schutzfunktionen wie stärker abgesicherte Google-Konten schützen zwar nicht das Modulkonzept selbst, sind aber für Budgetgeräte mit langer Nutzung sinnvoll.

  • Gesichert: HMD Fusion nutzt bereits Smart Outfits und einen Zwei-Wege-Connector.
  • Unbestätigt: HMD Fusion 2, Snapdragon 6s Gen 4, OLED, IP65 und Pogo Pin 2.0.
  • Offen: Preis, Marktstart, Modulkompatibilität und Zubehörangebot.
  • Entscheidend: HMD muss aus der Modulidee ein echtes Ökosystem machen.

HMD Fusion 2 ist ein plausibler, aber unbestätigter Nachfolger des modularen HMD Fusion. Die stärksten Leak-Punkte sind OLED mit 120 Hz, Snapdragon 6s Gen 4, IP65, 108-MP-Hauptkamera, 8-MP-Ultraweitwinkel und Smart Outfits Gen 2. Ob daraus 2026 ein überzeugendes Budget-Smartphone wird, hängt vor allem von Preis, Updatezusage und echten Pogo-Pin-Modulen ab.