Der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) setzt seine Spielerschutz Linie fort und verlängert die Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) um weitere drei Jahre. Zusammen mit sieben weiteren Glücksspielverbänden soll damit die Finanzierung wichtiger Hilfs und Präventionsangebote langfristig abgesichert werden, auch als Signal, dass Spielerschutz im legalen Markt nicht freiwillig, sondern strukturell verankert sein muss.
Im Zentrum steht weiterhin das Portal check dein spiel.de. Die Seite richtet sich an Spielerinnen und Spieler, aber auch an Angehörige, und bietet unter anderem anonyme Selbsttests, kompakte Infos zu Risiken und Suchtgefahren sowie eine Suche nach passenden Beratungsstellen in der Nähe. Ergänzend gibt es eine bundesweit kostenlose Telefonberatung unter 0800 1 37 27 00, an die sich Betroffene und Familien direkt wenden können.
Der Verband betont dabei vor allem Planungssicherheit: Solche Angebote helfen nur dann nachhaltig, wenn ihre Finanzierung nicht jedes Jahr aufs Neue wackelt. Prävention, Aufklärung und frühzeitige Unterstützung seien feste Bestandteile eines seriös regulierten Marktes, der an zentrale Schutzmechanismen angebunden ist. Gerade im Kontrast zu Angeboten außerhalb dieser Strukturen, etwa Wettanbieter ohne LUGAS, wird sichtbar, warum Verbände den Ausbau stabiler Hilfswege als Kernaufgabe verstehen.
Außerdem verweist der DSWV darauf, dass legale Anbieter bei auffälligem Spielverhalten bereits aktiv reagieren, etwa durch Hinweise auf Beratungsstellen, Sperrmöglichkeiten und Hilfsangebote. Auch in Werbung und auf Webseiten sollen die Unterstützungsangebote sichtbar eingebunden sein, damit Hilfe nicht gesucht werden muss, sondern schnell erreichbar ist.
Mit der Verlängerung soll das bundesweite Netzwerk aus Beratung, Hilfe und Prävention stabil bleiben, und Spielerschutz nicht nur als Regel, sondern als dauerhafte Struktur im regulierten Markt verankert werden.