Google hat angefangen, ChromeOS 143 auszurollen – aber für die meisten Nutzer passiert das eher unauffällig. Optisch hat sich nichts getan, und wie schon bei den letzten Versionen richtet sich das Update fast komplett an Unternehmen und Schulen statt an Privatnutzer.
Die größten Neuerungen betreffen IT-Admins. ChromeOS 143 verbessert die Verwaltung von per USB angeschlossenen Druckern, ein Bereich, der bisher deutlich hinter Netzwerkdruckern zurücklag. Admins können jetzt anhand von Hersteller- und Produkt-IDs genauer steuern, welche USB-Drucker erlaubt sind.
Außerdem gibt es neue, feinere Druckeinstellungen: Papierformat, Farbmodus, Duplexdruck und DPI können pro Drucker festgelegt oder eingeschränkt werden. Das soll vor allem Organisationen helfen, die sehr konstante Druckergebnisse brauchen – etwa im Gesundheitswesen, in der Logistik oder im Bildungsbereich.
Auf der App-Seite gibt’s ebenfalls eine Neuerung: Google Vids wird jetzt automatisch auf verwalteten Arbeits- und Schulkonten vorinstalliert. Für private Chromebooks hat das keinerlei Auswirkungen.
Eine kleine Änderung betrifft normale Nutzer aber doch: Auf der japanischen Bildschirmtastatur gibt’s nun einen direkten Kana/Romaji-Schalter. Das ist vor allem für Kioskgeräte oder gemeinsam genutzte Chromebooks gedacht, wo man nicht in die kompletten Systemeinstellungen kommt.
In den Release Notes deutet Google außerdem auf kommende Features wie Ausweis-basierte Authentifizierung in ChromeOS 145 hin – ein weiterer Hinweis auf den Fokus auf Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
Für den normalen Nutzer ändert sich hingegen nichts im Alltag. ChromeOS 143 setzt die aktuelle Linie fort: lieber Verbesserungen im Hintergrund und neue Verwaltungsfunktionen statt neue sichtbare Features oder Produktivitäts-Tools.