Opera hat Opera GX am 19. März offiziell für Linux freigegeben. Damit kommt der Gaming Browser erstmals nativ auf Debian, Ubuntu, Fedora und openSUSE basierte Distributionen. Der Download erfolgt zum Start über .deb und .rpm Pakete. Eine Flatpak Version befindet sich noch in Entwicklung. Opera positioniert die Linux Version klar über Kontrolle, Performance und Anpassbarkeit. Zu den zentralen Funktionen gehören GX Control zur Begrenzung von RAM und Netzwerkverbrauch, Sidebar Integrationen für Twitch und Discord, ein integrierter Werbe und Tracker Blocker sowie ein optionales VPN mit Zero Log Richtlinie. Für Linux Nutzer ist das relevant, weil Opera GX damit nicht nur als weiterer Browser startet, sondern mit eigenem Profil für Gaming und Multitasking.
Opera GX bringt seine Kernfunktionen auf Linux
Laut Opera übernimmt die Linux Version die wichtigsten GX Funktionen, die bisher vor allem von Windows und macOS bekannt waren. Dazu zählen Ressourcenbegrenzer für Browserlast, visuelle Anpassungen über GX Mods, Sound Effekte, Shader und direkte Zugriffe auf Twitch und Discord in der Seitenleiste. Auch der integrierte Werbeblocker bleibt an Bord.
Beim Datenschutz setzt Opera auf einen zweiten klaren Schwerpunkt. Das Unternehmen erklärt, dass Opera GX unter Linux keine Standortdaten, keinen Browserverlauf, keine Seiteninhalte, keine Suchanfragen und keine in Formulare eingegebenen Informationen erfasst. Hinzu kommen integrierte Schutzfunktionen gegen Tracker und Cryptojacking sowie ein optionales VPN, das laut Opera unabhängig geprüft wurde.
Der Start passt in eine Phase, in der Linux für Desktop und Gaming mehr Aufmerksamkeit bekommt. Wer sich zuletzt schon mit Chrome auf ARM64 Linux beschäftigt hat, sieht jetzt auch bei Gaming Browsern mehr Bewegung auf der Plattform. Opera versucht dabei nicht, Linux nur mitzunehmen, sondern adressiert gezielt Nutzer, die Ressourcen, Oberfläche und Datenschutz stärker selbst steuern wollen.
Linux Start ist offiziell, aber noch nicht komplett
Zum Auftakt unterstützt Opera GX offiziell Debian, Ubuntu, Fedora und openSUSE basierte Systeme. Installiert wird der Browser über native .deb und .rpm Pakete. Flatpak ist noch nicht verfügbar, befindet sich aber laut Opera bereits in aktiver Entwicklung. Zusätzlich kündigt das Unternehmen wöchentliche Updates an, die über Community Feedback aus Discord, Foren und dem Bug Reporting System mitgeprägt werden sollen.
Ganz vollständig ist der Linux Start noch nicht. Auf der offiziellen Linux Seite weist Opera darauf hin, dass Live Wallpapers und die Anpassung von System Icons in der aktuellen Linux Version noch fehlen. Der Kern des Browsers ist damit zwar da, einzelne optische Extras folgen aber erst später. Für einen ersten offiziellen Linux Release ist der Funktionsumfang dennoch breit genug, um Opera GX sofort als ernsthafte Alternative im Linux Browser Markt zu platzieren.