Firefox 149 startet mit Split View, Trust Panel und neuen Sicherheitsverbesserungen

Mozilla hat Firefox 149 am 24. März 2026 für den Release-Kanal freigegeben. Die neue Version bringt Split View für zwei Seiten in einem Fenster, ein neues Trust Panel in der Adressleiste, schnellere PDF-Verarbeitung und strengere Regeln gegen missbräuchliche Website-Benachrichtigungen. Mozilla listet Firefox 149 außerdem mit einem eigenen Sicherheitspaket in den Security Advisories.

Split View und Trust Panel stehen im Mittelpunkt

Die auffälligste Neuerung ist Split View. Firefox kann damit zwei Seiten nebeneinander in einem einzigen Fenster anzeigen. Mozilla beschreibt die Funktion als Hilfe für Vergleiche, Recherche und paralleles Arbeiten. Aktiviert wird sie über das Tab-Menü mit Add to Split View oder Open in Split View.

Dazu kommt das neue Trust Panel. Mozilla fasst damit die bisherigen Datenschutz- und Sicherheitsanzeigen aus der Adressleiste an einer Stelle zusammen. Nutzer sehen dort die Privacy- und Security-Einstellungen der aktuellen Seite in einem gemeinsamen Bereich. Parallel verschärft Firefox 149 den Umgang mit schädlichen Websites. Wird eine Seite von SafeBrowsing als bösartig eingestuft, blockiert Firefox jetzt Benachrichtigungen automatisch und entzieht bestehende Berechtigungen dauerhaft. Mozilla nennt dabei ausdrücklich Werbung, Spam und Phishing als typische Missbrauchsformen solcher Notifications.

Schnellere PDFs, neue Share-Funktion und weitere Sicherheitsfixes

Firefox 149 beschleunigt laut Mozilla viele PDF-Dateien über Hardwarebeschleunigung spürbar. Neu ist außerdem ein Share Button für die Toolbar. Er lässt sich über die Symbolleisten-Anpassung hinzufügen und nutzt die systemweiten Teilen-Optionen von Windows und macOS. Zusätzlich schaltet Mozilla Address Autofill für weitere Märkte frei, darunter Australien, Indien, Italien, Polen und Österreich.

Auf der Sicherheitsseite nennt Mozilla für Firefox 149 mehrere behobene Schwachstellen im Advisory MFSA 2026-20. In den Release Notes verweist Mozilla allgemein auf various security fixes. Zusätzlich wurde laut Changelog der Parent-Prozess weiter gehärtet, indem die Anforderungen an JavaScript-Dateien verschärft wurden, die dort geladen werden dürfen. Mozilla beschreibt das als zusätzlichen Schutz gegen potenzielle Angriffe.

Für Linux bringt Firefox 149 noch eine systemnahe Änderung. Wenn verfügbar, verwendet Firefox dort jetzt standardmäßig den XDG portal file picker statt des GTK3-Dateidialogs. Mozilla begründet das mit besserer Desktop-Integration und erweitertem Funktionsumfang. Auf Windows wechselt Firefox bei der Geolokalisierung auf die modernere Windows.Devices.Geolocation API.