Neue Leaks zu Assassin’s Creed Hexe nennen Würzburg als zentralen Schauplatz, Anika als Protagonistin und eine mögliche Verbindung zu Ezio Auditore. Die Informationen stammen von den Leakern xj0nathan und Rogue und wurden von Ubisoft nicht bestätigt. Demnach soll das nächste große Assassin’s-Creed-Projekt stärker auf düsteres Storytelling, Hexenverfolgung und realistischere Bedrohung setzen. Frühere Hinweise auf eine Hauptfigur namens Elsa sollen laut Leak nur ein Platzhalter gewesen sein. Offiziell bleibt Assassin’s Creed Codename Hexe weiter weitgehend geheim, obwohl Ubisoft das Gaming Projekt bereits 2022 angekündigt hatte.
Leak nennt Anika, Würzburg und Auditore-Verbindung
Die Hauptfigur soll laut den neuen Angaben Anika heißen. Frühere Berichte nannten Elsa, doch dieser Name soll nur intern verwendet worden sein. Besonders auffällig ist die angebliche Herkunft der Figur: Anika soll eine Nachfahrin von Claudia Auditore sein, der Schwester von Ezio Auditore. Damit würde Assassin’s Creed Hexe eine direkte Verbindung zur bekanntesten Familienlinie der Serie herstellen.
Als Hauptschauplatz nennen die Leaks Würzburg. Die Stadt passt historisch zum vermuteten Thema, weil die Region mit Hexenverfolgungen und religiöser Kontrolle verbunden ist. Laut PlayCentral ist konkret von Würzburg im Jahr 1625 die Rede. Das würde Assassin’s Creed Hexe in die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs und der frühen Neuzeit setzen, also in eine deutlich düstere Epoche als viele frühere Teile.
| Leak-Punkt | Neue Angabe | Einordnung |
|---|---|---|
| Protagonistin | Anika | Nicht offiziell bestätigt |
| Früherer Name | Elsa als Platzhalter | Kann aus interner Entwicklung stammen |
| Schauplatz | Würzburg und weitere Orte | Passt zum Hexenprozess-Thema |
| Zeitraum | Berichten zufolge 1625 | Zeitlich passend zu Hexenverfolgung und Dreißigjährigem Krieg |
| Auditore-Bezug | Nachfahrin von Claudia Auditore | Verbindet Hexe mit der Ezio-Linie |
| Ezio | Mögliche Rückkehr oder Rückblenden | Unklar, ob persönlich, als Erinnerung oder Vision |
Die angebliche Ezio-Verbindung bleibt der spekulativste Teil des Leaks. Genannte Dialogzeilen deuten auf eine Rückkehr des Fanlieblings hin, erklären aber nicht, in welcher Form er auftauchen würde. Wegen des historischen Abstands wäre ein direkter Auftritt im normalen Spielzeitraum schwierig. Rückblenden, Erinnerungen, Animus-Sequenzen oder eine symbolische Mentorrolle wären plausibler als ein gewöhnlicher Auftritt in der Haupthandlung.
Gameplay soll stärker auf Stealth, Angst und neue Systeme setzen
Assassin’s Creed Hexe soll laut Leak weniger magisch und stärker psychologisch wirken. Frühere Gerüchte sprachen von gestrichenen Fantasy-Elementen und einem kreativen Reboot unter neuer Leitung. Die neuen Angaben passen dazu. Die Handlung soll sich stark um Anikas Angst drehen, als Hexe verfolgt, verurteilt und verbrannt zu werden. Das würde Hexe stärker in Richtung Horror, Paranoia und Verfolgung verschieben.
Spielerisch nennen die Leaks mehrere neue Ansätze. Dazu gehören Blutpakte, Giftmischungen und ein Skill, mit dem Anika von Baum zu Baum klettern kann. Gerade dieser Punkt passt zu einem Wald-Setting, in dem Verfolgungen, Schatten und heimliche Bewegung wichtiger werden könnten als offene Kämpfe. Gegner sollen verdächtiges Verhalten schneller melden, Gruppen sollen Anika einkreisen und aktiv dunkle Bereiche absuchen.
- Blutpakte: angeblich neues System mit düsterem Ritualbezug.
- Giftmischungen: passt zu Stealth und indirekter Eliminierung.
- Baumklettern: soll schnelle Bewegung durch dichte Wälder ermöglichen.
- Überarbeitete NPC-KI: Gegner melden verdächtiges Verhalten schneller.
- Verfolgungsjagden: Gegner sollen einkreisen und Schattenbereiche durchsuchen.
- Ritualstätten: sollen Teil der Erkundung und Missionsstruktur sein.
Damit würde sich Assassin’s Creed Hexe klar von Assassin’s Creed Shadows und früheren Open-World-RPG-Teilen unterscheiden. Statt großer Machtfantasie könnte Ubisoft auf verletzlichere Stealth-Szenen, moralischen Druck und eine feindliche Umwelt setzen. Gerade das Hexenprozess-Thema bietet Raum für soziale Kontrolle, Gerüchte, Denunziation und öffentliche Gewalt.
Offiziell bleibt jedoch Vorsicht nötig. Ubisoft hat weder Anika noch Würzburg, Ezio, Blutpakte oder neue Gameplay-Systeme bestätigt. Auch ein Release-Fenster fehlt weiter. Die Leaks zeichnen aber ein deutlich konkreteres Bild: Assassin’s Creed Hexe könnte der düsterste Serienteil werden und zugleich alte Seriengeschichte über die Auditore-Linie wieder stärker einbinden.