Activision und Infinity Ward haben am 28. Mai 2026 erste Kampagnen-Details zu Call of Duty: Modern Warfare 4 veröffentlicht. Laut Xbox Wire setzt der nächste Modern-Warfare-Teil kurz nach Modern Warfare III an und verlegt den Konflikt an die Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea. Der Shooter erscheint am 23. Oktober 2026 für Xbox Series X|S, PC, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2.
Die Kampagne erzählt zwei Stränge. In Korea erlebt Private Park den Beginn eines groß angelegten Angriffs. Parallel führt Captain Price einen persönlichen Schattenkrieg gegen Vladimir Makarov. Activision nennt Schauplätze wie Korea, New York, Paris und Mumbai. Die Missionen sollen Grabenkämpfe, Nahkämpfe, Verfolgungsjagden und SAS-Einsätze verbinden.
Activision verlegt Modern Warfare 4 nach Korea
Nach Angaben von Xbox Wire stammen die neuen Details von Alex Norris, Associate Design Director, und Jeff Negus, Narrative Director. Der Game Trailer stellt mehrere neue Figuren vor, darunter Park, Jay, Cho und Moon als südkoreanische Soldaten. West und Dunn treten als amerikanische Marines auf. Infinity Ward will den Schauplatz mit koreanischer Sprache, passenden Darstellern, Dialektberatung und internem kulturellem Feedback glaubwürdiger darstellen.
Spieler übernehmen laut Activision unter anderem die Rolle von Private Park. Eine Routinepatrouille eskaliert im Spiel nach einem Angriff Nordkoreas zu Bodenkämpfen in zerstörten Städten und Gegenoffensiven. Der zweite Handlungsstrang folgt Captain Price. Price agiert außerhalb offizieller Strukturen und jagt ein Machtmittel mit globalem Konfliktpotenzial.
Modern Warfare 4 lässt PS4 und Xbox One hinter sich
Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint nicht mehr für PlayStation 4 und Xbox One. Activision nennt stattdessen PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2. Auf Xbox und PC ist Modern Warfare 4 ein Xbox Play Anywhere-Titel. Die Switch-2-Version entsteht bei Infinity Ward in Zusammenarbeit mit Digital Legends. Vorbestellungen für Nintendo Switch 2 folgen laut Activision später im Sommer.
Der Plattformwechsel soll größere Kampfzonen, dichtere Szenen und stabilere Moment-zu-Moment-Performance ermöglichen. Auf dem PC arbeitet Beenox mit Infinity Ward an Performance-Optionen, Upscaling, Frame-Generation und erweiterten Grafikeinstellungen. Activision kündigt weitere Details zu Multiplayer und DMZ über spätere Informationsrunden an. Damit bleibt die Kampagne der erste große Nachrichtenhaken, während Gameplay-Systeme und Warzone-Anbindung in den nächsten Monaten folgen.