BSides Athens 2026 findet heute, am Samstag, 27. Juni 2026, als Community-Konferenz für Informationssicherheit, Ethical Hacking und Cybersecurity in Athen statt. Das Format richtet sich an Security-Profis, Forschende, Studierende und Enthusiasten, die praxisnahe Vorträge und Austausch abseits großer Herstellerkonferenzen suchen.
Für Software– und Sicherheitsthemen ist die Veranstaltung interessant, weil die Agenda aktuelle Risiken direkt aus der Praxis aufgreift. Auf der offiziellen Track-Seite stehen unter anderem Sessions zu AI Telemetry, AI-generated Apps, Node.js Malware auf GitHub, Social Engineering und Remote-Monitoring-Tools.
Der Community-Charakter ist der wichtigste Unterschied zu klassischen Sicherheitsmessen. BSides versteht sich als Veranstaltung von und für die InfoSec-Community. Es geht weniger um Produktshows, sondern um Vorträge, Workshops, CTF-Elemente, Austausch und Nachwuchsarbeit.
Der AI-Schwerpunkt fällt besonders auf. Eine Session behandelt Threat Hunting in KI-Anwendungen, Prompt Injection und verdächtige Telemetrie. Eine weitere Session widmet sich der Frage, wie KI-generierter Code über den Software Development Lifecycle abgesichert werden kann. Das passt zur aktuellen Debatte um sichere Entwicklung, automatische Codegenerierung und neue Angriffsflächen.
BSides Athens setzt auf praxisnahe Security-Themen
Die Konferenz deckt mehrere Sicherheitsbereiche ab. Neben KI-Sicherheit stehen Malware, Social Engineering, Windows-Domänenangriffe und moderne Persistenztechniken im Programm. Dadurch spricht BSides Athens nicht nur Pentester an, sondern auch Blue Teams, AppSec-Teams und Admins.
| Thema | Agenda-Bezug | Warum es relevant ist |
|---|---|---|
| KI-Sicherheit | Threat Hunting in AI Telemetry | neue Angriffsfläche durch KI-Systeme |
| AI-generated Apps | sichere KI-generierte Anwendungen im SDLC | AppSec muss GenAI-Code prüfen |
| Node.js Malware | Malware-Analyse auf GitHub | Supply-Chain-Risiken bleiben akut |
| Social Engineering | menschliche Angriffstechniken | Angriffe treffen nicht nur Technik |
| RMM-Tools | Zugriffserhalt durch moderne Angreifer | legitime Tools können missbraucht werden |
| Golden Ticket Angriffe | Kerberos- und Windows-Domänenmissbrauch | wichtig für Enterprise-Umgebungen |
| CTF | Hack The Box Kooperation | praktisches Lernen |
| Community | Austausch für InfoSec-Profis | gute Bühne für Nachwuchs und Forschung |
Gerade die GitHub- und Node.js-Themen zeigen, wie eng Softwareentwicklung und Security inzwischen zusammenhängen. Bei Squidbleed bei Squid-Proxys ging es um eine konkrete Server-Schwachstelle. BSides Athens schaut stärker auf die Wege, über die Angreifer Code, Tools und Entwicklungsplattformen ausnutzen.
Warum das Event trotz regionalem Fokus relevant bleibt
BSides Athens ist kein DACH-Kernthema und kein großes Produktevent. Der Nachrichtenwert liegt in der fachlichen Agenda. Viele Punkte betreffen Teams überall: KI-Code, Supply-Chain-Risiken, Malware in Entwicklerökosystemen, Social Engineering und Missbrauch legitimer Fernwartungstools.
Für Admins und Security-Verantwortliche ist besonders der RMM-Winkel relevant. Fernwartungswerkzeuge sind im Alltag nützlich, können aber auch für dauerhaften Zugriff missbraucht werden. Ähnliche Risiken tauchen regelmäßig bei Unternehmenssoftware und Infrastruktur auf. Kritische Splunk-Enterprise-Patches zeigen denselben Grundsatz: Sicherheitsarbeit bleibt ein dauernder Prozess, nicht ein einmaliges Update.
Der beste aktuelle Stand lautet: Security BSides Athens 2026 läuft heute in Athen und richtet sich an die Informationssicherheits-Community. Die Agenda macht das Event vor allem für Leser interessant, die KI-Sicherheit, AppSec, Malware, Social Engineering und praktische Community-Security verfolgen.