Resident Evil Requiem startet mit Rekordverkauf, Patch und neuen DLC Plänen

Resident Evil Requiem ist erst seit dem 27. Februar 2026 auf dem Markt und hat schon in den ersten Tagen mehrere große Signale gesetzt. Capcom meldete am 4. März, dass sich das Spiel weltweit bereits mehr als fünf Millionen Mal verkauft hat. Damit ist Requiem nicht nur ein starker Start für die Reihe, sondern auch ein Hinweis darauf, dass Capcom mit der Mischung aus klassischem Survival Horror, moderner Action und hohem Produktionsaufwand den Nerv der Serie im 30. Jubiläumsjahr sehr genau getroffen hat.

Warum Resident Evil Requiem gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt

Capcom positioniert Requiem klar als großen Serienteil und nicht als kleines Zwischenprojekt. Auf der offiziellen Spielseite nennt der Publisher zwei spielbare Hauptfiguren, Grace Ashcroft und Leon S. Kennedy, die beide wahlweise in der Ego oder Third Person Perspektive gespielt werden können. Dabei setzt das Spiel die beiden Figuren bewusst unterschiedlich ein. Grace steht für knappe Ressourcen, Flucht, Crafting und Druck. Leon bringt Feuerkraft, Paraden, Nahkampf und stärkeres Action Tempo ins Spiel. Diese klare Zweiteilung ist einer der Hauptgründe, warum Requiem derzeit so breit diskutiert wird. Das Spiel versucht nicht einfach nur alte Resident Evil Motive zu wiederholen, sondern verbindet zwei Spielrhythmen in einem großen Survival Horror Rahmen.

Auch technisch geht Capcom sichtbar in die Offensive. Der Publisher hebt in seiner Verkaufsmitteilung die fotorealistischen Details durch die RE Engine hervor und verweist zugleich auf mehrere Schwierigkeitsgrade sowie den jederzeit möglichen Wechsel zwischen Ego und Third Person Sicht. Das ist wichtig, weil Requiem dadurch sowohl für Serienveteranen als auch für neue Spieler zugänglicher wird. Genau diese Mischung aus Zugänglichkeit und Dichte dürfte mit dazu beigetragen haben, dass das Spiel laut Capcom nach nur fünf Tagen die Marke von fünf Millionen Verkäufen überschritten hat.

Patch ist live, Story DLC und weitere Inhalte sind schon auf dem Weg

Capcom hat den Support direkt nach dem Start angeschoben. Auf der offiziellen Update Seite bestätigt das Gaming Unternehmen für die Nintendo Switch 2 bereits Version 1.1.1. Behoben wurden laut Capcom Probleme, die unter bestimmten Bedingungen den Spielfortschritt blockieren konnten. Zusätzlich spricht der Publisher von mehreren Korrekturen zur allgemeinen Verbesserung der Spielbarkeit. Das klingt nach einem kleinen ersten Update, zeigt aber, dass Requiem schon kurz nach dem Release aktiv nachgeschärft wird.

Noch interessanter ist der Blick auf die nächsten Monate. In einer offiziellen Videobotschaft, die von mehreren großen Spielemedien zusammengefasst wurde, kündigte Director Koshi Nakanishi bereits weitere Inhalte an. Bestätigt sind ein Fotomodus, eine Überraschung für Mai, ein neues Minispiel und zusätzliches Story Material, das tiefer in die Welt von Requiem führen soll. Einen Termin für die Erweiterung gibt es noch nicht, aber Capcom macht damit ungewöhnlich früh klar, dass Requiem auch nach dem starken Start langfristig weiter ausgebaut werden soll.

Parallel zeigt auch die Community, wie groß das Interesse an dem Spiel gerade ist. Auf Nexus Mods tauchten schon wenige Tage nach dem Start erste Mods auf, darunter ein Arachnophobia Mod und ein Thomas the Tank Engine Mod, der Spinnengegner ersetzt. Solche Reaktionen sind mehr als nur ein Internet Gag. Sie zeigen, wie schnell sich Requiem in den üblichen Zyklus großer PC Spiele eingefügt hat, in dem Patches, Komfortlösungen und absurde Community Ideen fast gleichzeitig anlaufen. Für Capcom ist das eine gute Position. Das Spiel verkauft sich stark, wird schnell gepflegt und hat bereits den nächsten Inhaltszyklus vor sich. Wer bis zum Ende spielt und an Details hängen bleibt, dürfte außerdem früher oder später beim Symbol Code im Finale von Resident Evil Requiem landen.