No More Room in Hell 2 erscheint heute für Xbox Series X|S

No More Room in Hell 2 erscheint heute, am 11. August 2026, für Xbox Series X|S und unterstützt Xbox Play Anywhere. Der Zombie-Shooter von Torn Banner Studios verlässt gleichzeitig den Early Access auf PC und erreicht Version 1.0. Das große Armageddon-Update bringt mit Raven Rock eine neue Karte, einen Survival-Modus, Solo-Spiel, ein Tutorial und weitere Fortschrittssysteme. Bis zu acht Spieler können gemeinsam gegen die Zombie-Horden antreten.

Der Xbox-Start erweitert das Angebot an Koop-Shootern auf Xbox Series X|S um ein deutlich stärker auf Survival-Horror ausgerichtetes Spiel. Munition und Ausrüstung bleiben knapp, Infektionen können einen Charakter dauerhaft gefährden und der Tod eines Responders löscht dessen individuellen Fortschritt. Der deutsche Xbox Store führt das Spiel außerdem mit Crossplay, Cross-Plattform-Koop, 4K-Unterstützung und Cloud-Speicherständen.

Xbox Play Anywhere verbindet Xbox, PC und Gaming-Handhelds

Für Xbox-Spieler ist vor allem Xbox Play Anywhere interessant. Wer die digitale Xbox-Version kauft, erhält laut Microsoft ohne zusätzliche Kosten auch Zugriff auf die Windows-PC-Version. Spielstände, Erfolge, Add-ons und weitere Fortschritte folgen dem verwendeten Microsoft-Konto. Ein Wechsel zwischen Xbox Series X|S, Windows-PC und unterstützten Windows-Gaming-Handhelds ist damit möglich.

Auch das gemeinsame Spielen über unterschiedliche Xbox-Geräteklassen wird unterstützt. Microsoft nennt auf der Produktseite sowohl plattformübergreifenden Multiplayer als auch plattformübergreifenden Koop. Insgesamt können zwei bis acht Spieler online zusammenspielen.

MerkmalNo More Room in Hell 2Details zum Xbox-Release
Release11. August 2026Gleichzeitig Version 1.0 und Armageddon-Update
Plattformen über Play AnywhereXbox Series X|S, PC und unterstützte HandheldsDigitaler Kauf gilt im Play-Anywhere-System
Online-Koop2 bis 8 SpielerProximity-Sprachchat und gemeinsames Überleben
CrossplayUnterstütztXbox nennt Cross-Plattform-Multiplayer und Cross-Plattform-Koop
Auflösung4K Ultra HDFür Xbox Series X|S optimiert
USKAb 18 JahrenDrastische Gewalt und Horror
Preis im Xbox Store23,19 Euro statt 28,99 Euro zum AbrufzeitpunktAktionspreis kann sich nach dem Release ändern

Das Spiel selbst wird im Microsoft Store als Kaufspiel angeboten. Für Online-Multiplayer auf einer Xbox-Konsole ist zusätzlich ein entsprechendes Abonnement erforderlich. Microsoft nennt Game Pass Core oder Game Pass Ultimate. Diese Voraussetzung betrifft den Online-Zugang auf der Konsole und ist vom Kauf des Spiels getrennt.

No More Room in Hell 2 setzt auf einen ungewöhnlich harten Fortschrittsansatz. Spieler übernehmen sogenannte Responder und suchen während einer laufenden Zombie-Katastrophe nach anderen Überlebenden, Waffen und wichtigen Vorräten. Ein Charakter kann infiziert werden. Ohne Medikamente oder Heilung läuft die Zeit bis zur Verwandlung weiter. Stirbt der Responder endgültig, geht auch sein persönlicher Fortschritt verloren.

Das erhöht den Druck bei Rettungsaktionen. Eine erfolgreiche Extraktion verbessert die Ausgangslage für spätere Einsätze. Spieler erhalten bessere Startausrüstung und zusätzliche Fähigkeiten. Gleichzeitig steigen die Belohnungen, wenn mehr Mitglieder einer Gruppe lebend entkommen. Torn Banner verbindet dadurch Koop mit einem Risiko-System, bei dem die Rettung eines Mitspielers den eigenen aufgebauten Charakter gefährden kann.

Armageddon bringt Raven Rock, Survival und Solo-Modus

Der Konsolenstart erfolgt gleichzeitig mit dem bisher größten Update für No More Room in Hell 2. Armageddon markiert die Version 1.0 und beendet den Early Access auf Steam. Torn Banner erweitert das Spiel dabei um mehrere Inhalte, die sowohl neue Xbox-Spieler als auch bisherige PC-Nutzer betreffen.

Die wichtigste neue Objective-Karte heißt Raven Rock. Das Szenario führt die Responder in die Umgebung einer unterirdischen Militäreinrichtung im südlichen Pennsylvania. Spieler untersuchen dort das Schicksal von Einsatzkräften und versuchen, Teile der Infrastruktur wieder unter Kontrolle zu bringen. Raven Rock ist die sechste große Objective-Karte des Spiels.

Zusätzlich startet ein eigener Survival-Modus mit drei dafür vorgesehenen Karten. Torn Banner nennt Flooded, Lighthouse und eine neue Umsetzung von Night of the Living Dead. Der Modus konzentriert sich stärker auf das Überleben gegen Zombie-Wellen und ergänzt die missionsorientierten Objective-Szenarien.

  • Raven Rock: sechste Objective-Karte in einer militärischen Anlage
  • Survival-Modus: drei eigene Karten für den Kampf gegen die Zombie-Horden
  • Solo-Modus: Karten können ohne menschliche Mitspieler gespielt und geübt werden
  • Tutorial: Einführung in Kampf, Ziele und zentrale Spielmechaniken
  • Weekly Assignments: wöchentliche Aufgaben bringen Credits und die neue Währung Merits
  • Charakteranpassung: zusätzliche Möglichkeiten für das Aussehen der Responder
  • Rescue Beacon: seltenes Loadout-Objekt zum Schutz eines aufgebauten Responders vor dem Tod

Der Solo-Modus soll vor allem den Einstieg erleichtern. Spieler können Karten und Aufgaben kennenlernen, ohne direkt mit einer vollständigen Gruppe antreten zu müssen. Dazu kommt ein geführtes Tutorial mit Kampf- und Objective-Training. Die Entwickler reagieren damit auf Erfahrungen aus der knapp zweijährigen Early-Access-Phase.

Auch technisch hat Torn Banner vor Version 1.0 nachgebessert. Das Studio arbeitete zuletzt an Effekten, Audio, Ladezeiten und allgemeiner Performance. Auf dem PC wurde zusätzlich die DLSS-Integration auf DLSS 4.5 aktualisiert. Frame Generation steht dort für unterstützte GeForce-RTX-40- und RTX-50-Grafikkarten zur Verfügung.

No More Room in Hell 2 startet damit heute nicht nur auf Xbox Series X|S. Der 11. August ist gleichzeitig der vollständige 1.0-Release des Zombie-Shooters. Xbox-Spieler bekommen direkt die überarbeitete Armageddon-Version mit sechs Objective-Karten, Survival, Solo-Modus und Crossplay. Durch Xbox Play Anywhere lässt sich ein digitaler Kauf zudem ohne erneuten Kauf auf Windows-PCs und unterstützten Gaming-Handhelds weiterspielen.