Ubisoft und Massive Entertainment haben eine klare Ansage gemacht: Avatar Frontiers of Pandora wird nicht für Switch 2 erscheinen. Solche Entscheidungen sorgen im Gaming Umfeld regelmäßig für Diskussionen, weil sie zeigen, wo Entwickler die Grenze zwischen Machbarkeit und Qualität ziehen (Gaming). Die Entwickler stellen nicht infrage, dass die Konsole leistungsfähig sein könnte, aber sie zweifeln daran, ob das Spiel auf dieser Plattform in einer Form laufen würde, die den eigenen Ansprüchen genügt.
Damit wird ein klassisches Porting Dilemma sichtbar. Technisch lassen sich viele große Spiele auf schwächere oder anders ausgelegte Systeme übertragen, oft aber nur mit harten Kompromissen bei Auflösung, Details, Streaming Techniken, Effekten oder stabiler Bildrate. Genau diese Abwägung spielt auch bei neuen Hardware Konzepten eine Rolle, etwa bei den Diskussionen rund um einen PlayStation Handheld. Und selbst wenn ein Port technisch machbar wäre, bleibt die Frage, ob das Ergebnis ein Produkt ist, das man mit gutem Gewissen verkaufen möchte.
Parallel dazu bleibt Frontiers of Pandora auf den bestehenden Plattformen in Bewegung. Der Dezember ist vollgepackt: Ein kostenloses Third-Person-Update ist bereits erschienen, und kurz darauf folgt eine kostenpflichtige Erweiterung. Das Spiel selbst ist schon seit Ende 2023 für PS5, Xbox Series X und PC verfügbar. Ob die Switch-2-Entscheidung irgendwann neu bewertet wird, ist offen, aktuell lautet die Linie jedoch: kein Port geplant.